1882 - 1932

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Rückblick auf das Feuerlöschwesen
und die Freiwillige Feuerwehr Biblis


Die Feuerwehr im allgemeinen wählte St. Florian zu ihrem Schutzpatron. Dieser Tradition ist auch die Bibliser Feuerwehr bis zum heutigen Tage treu geblieben. Das Matyrologium Hieronymianum weiß von dem Schutzherrn der Feuerbekämpfung zu berichten, daß er als pensionierter Kanzleivorsteher in Cetium das Leben eines friedfertigen Ruhestandsbeamten führte, als er von den antichristlichen Ausschreitungen in Lauriacum hörte. Sogleich machte er sich auf, um an der Stätte der blutigen Verfolgungen für seinen Glauben zu zeugen. Er ließ sich vor den Stadthalter Aquilinusführen und gab sich als aktiver Christ zu erkennen.

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1933 - 1969

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Jahr 1933
In diesem Jahre blieb die Gemeinde von Bränden verschont

Jahr 1934
Eine Alarmanlage wurde angeschafft und auf dem Turm des Spritzenhauses angebracht. Betätigt wurde dieselbe mit Preßluft. Eingeweiht am 23. September.

Jahr 1935
Am 5. August Brandhilfe in Bobstadt, Scheunenbrand im Anwesen Franz Pfeffel, Lindenstraße 20. Durch den schnellen Einsatz gelang es, die stark gefährdeten Nachbaranwesen zu halten.

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1970 - 1976

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Jahr 1970
Bei der Generalversammlung beschließt die Wehr die Neuwahl bis nach dem Fest zu verschieben.

Am 15. Febr. Kaminbrand bei Heinrich Rud. Kunz in der Bachgasse.

Am 3. März gegen 19.30 Uhr wurde Alarm gegeben. Zimmerbrand bei Familie Dotzauer in der Mittelstraße (Ochsengasse). Der Brand wurde schnell gelöscht.

Einen Tag später wiederum Alarm. Dieses Mal mußten 2 Löschzüge eingesetzt werden. Es brannte die Werkstatt bei der Fa. Wachtel. Obwohl ein übergreifen des Feuers verhindert werden konnte entstand größerer Schaden.

 

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1977 - 1982

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Jahr 1977
Die Generalversammlung fand im Vorraum der Riedhalle statt. Als Neuanschaffung war die Ausrüstung mit Sprechfunkgeräten zu vermelden. Im vergangenen Jahr legten die Fahrzeuge der Wehr bei Einsätzen und Übungen 3300 km zurück.

Am 8. April (Karfreitag) Ausleuchten der Unfallstelle am Stadion. Ein Türke wurde tödlich verletzt, der Fahrer beging Unfallflucht.

Am 10. April wurde eine Bereitschaft ins Gerätehaus gerufen. In Lampertheim war ein Waldbrand ausgebrochen.

Am 15. April Bekämpfung eines in Brand geratenen Teerkochers auf dem Dach des Sozialgebäudes im Kernkraftwerk. Größerer Schaden konnte verhindert werden.

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1983- 1984

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Jahr 1983

Nach dem Jubiläumsjahr 1982 kehrte ein wenig Ruhe ein im Feuerwehralltag. Am frühen Nachmittag des 01.01. wird in den Erlen ein verunfallter PKW gefunden. Der verstorbene Fahrer lag daneben und wurde geborgen. Das Fahrzeug war offensichtlich von der schneebedeckten Fahrbahn abgekommen.

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1985 - 1987

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Jahr 1985

Das Einsatzgeschäft begann für die Brandschützer bereits am 03.02. mit dem ersten Brandeinsatz in der Lessingstrasse. Um 5:44 Uhr zeigte sich der Feuerwehr folgendes Bild: aus dem Küchenfenster schlugen Flammen und Rauch. Ein zu Hause befindliches Familienmitglied hatte sich über den Balkon ins Freie retten können. Über diese Tür wurde der Innenangriff vorgenommen, außen sichtbare Flammen wurden per Schnellangriffseinrichtung niedergeschlagen.

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1989 - 1991

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Jahr 1989


März, Jahreshauptversammlung Heinz März wurde bei der Jahreshauptversammlung zum 2. Vorsitzenden des Feuerwehrvereins gewählt. Jürgen Wetzel wurde zum Löschmeister befördert. 20 Einsätze, davon 13 Brände und 7 technische Hilfeleistungen wurden in 1038 Einsatzstunden im Jahr 1988 geleistet, das waren 190 Stunden mehr als 1987. Davon entfielen fast 800 Stunden auf das Jahrhunderthochwasser vom 26. bis 31. 3. 1988, wo die Wehrmänner rund um die Uhr im Einsatz waren. Der Weschnitzdamm bei Wattenheim hatte gehalten und der Einsatz hatte sich gelohnt.

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1992 - 1994

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Jahr 1992

Am 11.01. um 10:55 Uhr löste im Penny-Markt am Möbel Marsch die Brandmeldeanlage bei Revisionsarbeiten aus. Das Ladengeschäft wurde begangen und die BMA um 11:20 Uhr wieder aktiv geschaltet.

Einen Tag später lautete das Einsatzstichwort um 00:56 Uhr „Brennt Gaststätte Bounty, mehrere eingeschlossene Personen.“ Im 1. Obergeschoß brannte es in der Gaststätte, Menschen wurden über die Nottreppe und Steckleitern gerettet. Gleichzeitig waren bis zu 10 Atemschutzgeräteträger im Haus eingesetzt. Parallel zur Menschenrettung wurde der Brand zügig gelöscht.

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1995 - 1997

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Jahr 1995

Da bei einem Groß-Rohrheimer Löschfahrzeug die Pumpe ausgefallen war, wurde die Feuerwehr Biblis am 15.01. um 0:25 Uhr alarmiert. Es brannte der Kindergarten, die Brandbekämpfung musste unter Atemschutz vorgenommen und die  Einsatzstelle ausgeleuchtet werden. Die Feuerwehr Biblis wurde um 02:15 Uhr aus dem Einsatz gelöst.

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1998 - 2000

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Jahr 1998

Gerätehaus auf dem Prüfstand. Mit Verärgerung reagierten die Feuerwehrleute auf den Sperrvermerk im Haushaltsetat der Gemeinde, der im Klartext bedeutete, dass das Gerätehaus vorerst nicht gebaut wird. Das Gerätehaus ist ein Projekt von 4,3 Millionen Mark. Ortsbrandmeister Gottfried Piverka sagte dazu: „Wir brauchen dringend eine Entscheidung, der jetzige Zustand ist nicht länger tragbar“. Als Alternative zogen die Gemeindevertreter noch einmal die Alternative Umbau plus Erweiterung in Betracht: „Wir reden seit 1988 über das Thema. Da hätte man auch früher schon über Alternativen nachdenken können“, kritisierte der für Biblis, Nordheim und Wattenheim zuständige Feuerwehr-Chef, jedoch: „Wenn etwas Vernünftiges rauskommt, tragen wir den Kompromiss mit“. Der Grund für die Wehrleute auf einer baulichen Veränderung zu bestehen lag auf der Hand: „Wir haben keine vernünftigen Räume für die Wartung der Atemschutzgeräte, außerdem fehlt es an Lagermöglichkeiten. Unsere Einsatzfahrzeuge versperren alles, auch die Spinde der Männer stehen dort in der viel zu engen Garage“, klagte der Ortsbrandmeister. Die Ausfahrt hinaus auf die Wattenheimer Straße sei immer ein wenig mit Nervenkitzel verbunden. Außerdem fehlte es an Parkplätzen, damit die herbeieilenden Feuerwehrleute ihre Privatautos vernünftig abstellen können.

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